Unsere Bundeskaderathleten beim Champion Seminar im Sauerland

Wenn andere am Samstagmorgen noch gemütlich beim Frühstück sitzen, heißt es für unsere Bundeskaderathleten: Tasche packen, ins Auto steigen und Kilometer machen. Am vergangenen Samstag machten sich Kim Herzog, Orell Herzog und Theresa Pekrul bereits um 6 Uhr morgens auf den Weg ins Sauerland nach Sundern. Ihr Ziel: die Kampfsportschule SAJA von Leonard Ademaj und das dortige Champion Seminar mit zwei absoluten Spitzenathleten der internationalen Kickboxszene – Fin Heesom und Laszlo Gömbös.
Die Anreise hatte es dabei bereits in sich. Je nach Verkehr sind für die Strecke von Rheinland-Pfalz ins Sauerland rund drei bis vier Stunden Fahrzeit pro Strecke einzuplanen. Für unsere drei Athleten bedeutete das: mehrere Stunden Autofahrt, bevor überhaupt die erste Trainingseinheit begonnen hatte.
Doch genau diese Bereitschaft zeichnet Leistungssport aus.
Lernen von den Besten
Im Champion Seminar warteten anschließend mehrere intensive Stunden Training. Gemeinsam mit Fin Heesom und Laszlo Gömbös konnten Kim, Orell und Theresa an ihren Techniken arbeiten, neue Impulse aufnehmen und ihr eigenes sportliches Niveau weiterentwickeln.
Gerade für Athleten auf internationalem Niveau sind solche Trainingseinheiten besonders wertvoll. Es geht nicht nur darum, möglichst viele Stunden auf der Matte zu verbringen. Entscheidend ist, mit den richtigen Partnern zu trainieren, neue technische Ansätze kennenzulernen und sich immer wieder mit anderen starken Athleten auseinanderzusetzen.
Für unsere drei Bundeskaderathleten war das Seminar deshalb eine hervorragende Möglichkeit, über den eigenen Trainingsalltag hinaus neue Erfahrungen zu sammeln.
Leistungssport bedeutet auch Opferbereitschaft
Der Samstag zeigt aber auch sehr deutlich, was hinter den Erfolgen unserer Athleten steckt. 6 Uhr Abfahrt. Mehrere Stunden Anreise. Mindestens vier Stunden intensives Training. Danach wieder mehrere Stunden zurück nach Hause.
Unterm Strich waren unsere drei Athleten damit einen kompletten Tag unterwegs – nicht für einen Wettkampf, sondern dafür, besser zu werden.
Diese Bereitschaft, Zeit und Energie zu investieren, gehört zum Leistungssport dazu. Gerade wenn man bedenkt, dass unsere Athleten neben dem Training auch Schule, Studium, Ausbildung, Beruf und Vereinsleben unter einen Hut bringen müssen, ist dieser Einsatz alles andere als selbstverständlich.
Erfolge auf der Matte entstehen eben nicht nur am Wettkampftag. Sie entstehen an solchen Tagen – wenn der Wecker früh klingelt, die lange Fahrt vor einem liegt und man trotzdem losfährt.
Großes Lob an Leonard Ademaj
Ein besonderer Dank geht deshalb auch an Leonard Ademaj und die Kampfsportschule SAJA in Sundern.
Mit seinem Champion Seminar hat Leonard eine tolle Möglichkeit geschaffen, ambitionierten Athleten Zugang zu hochkarätigem Training und internationalen Topathleten zu ermöglichen. Fin Heesom und Laszlo Gömbös für ein solches Seminar zu gewinnen und damit eine Plattform für gemeinsames Lernen und Weiterentwicklung zu schaffen, verdient großen Respekt.
Für unsere Sportler ist genau dieser Austausch wichtig: über den eigenen Tellerrand schauen, neue Trainingsreize setzen und von den Besten lernen.
Kim, Orell und Theresa haben am Samstag jedenfalls wieder einmal gezeigt, dass sie bereit sind, dafür auch den zusätzlichen Aufwand auf sich zu nehmen.
Viele Kilometer auf der Straße – und hoffentlich einige neue Erkenntnisse und Techniken im Gepäck.
Der Sportclub Rhein-Nahe sagt Danke an Leonard Ademaj für die Einladung und das starke Seminar – und Respekt an unsere drei Bundeskaderathleten für ihren Einsatz!



















