26. April 2026
Ein herausragender internationaler Erfolg für Theresa Pekrul aus Münster-Sarmsheim: Beim WAKO World Cup 2026 in Bangkok stellte sie sich erstmals ausschließlich der Konkurrenz in der Erwachsenenklasse (Elite) – und das mit beeindruckendem Ergebnis.
Gemeinsam mit ihrem Vater und Coach Dirk Pekrul reiste sie bereits am 2. April nach Thailand. Die Tage bis zur offiziellen Waage am 7. April waren geprägt von intensivem Training und konsequenter Gewichtskontrolle. Gerade in der 55-kg-Klasse ist höchste Disziplin gefragt, da bereits kleinste Überschreitungen zur Disqualifikation führen. Theresa meisterte diese Herausforderung punktgenau.
Sie startete für den Sportclub Rhein-Nahe e.V. in den Disziplinen Leichtkontakt (-55 kg und -60 kg) sowie Pointfighting (-60 kg). Zusätzlich trat sie über WAKO Deutschland auch in der Klasse Pointfighting -55 kg an.
Leichtkontakt: Starker Einstieg gegen internationale Top-Konkurrenz
Die Kämpfe begannen am Freitag mit der Disziplin Leichtkontakt. Gleich zu Beginn traf Theresa auf eine Gegnerin aus Thailand – eine besondere Situation, da Muay Thai dort Nationalsport ist und viele Athletinnen über große Kampferfahrung verfügen. Dennoch ließ sich Theresa davon nicht beeindrucken und zog souverän ins Finale ein.
In der Klasse -55 kg wartete dort mit Khurshida Jalilova (Usbekistan) die aktuelle Weltranglistenerste. In einem sehr hart geführten und intensiven Kampf musste sich Theresa nach einer umstrittenen Entscheidung geschlagen geben und sicherte sich die Silbermedaille.
In der Klasse -60 kg kam es erneut zum Aufeinandertreffen mit Jalilova – diesmal jedoch mit einem anderen Ausgang: Theresa zeigte eine starke Leistung und konnte sich klar durchsetzen. Damit sicherte sie sich ihre erste Goldmedaille bei einem World Cup.
Rückschlag und Comeback
Die intensiven Kämpfe forderten ihren Tribut: Am Abend machte sich eine Rückenverletzung bemerkbar, die zunächst das vorzeitige Turnier-Aus befürchten ließ. Doch mit Unterstützung ihrer Physiotherapeutin, die per Videoanruf genaue Anweisungen zum Tapen gab, entschied sich Theresa, weiterzukämpfen.
Pointfighting: Taktische Meisterleistung trotz Verletzung
Am Samstag standen die Pointfighting-Wettbewerbe an. Aufgrund der Rückenprobleme stellte Theresa ihre Taktik um und verzichtete weitgehend auf Kicks – eigentlich eine ihrer größten Stärken.
Trotz dieser Einschränkung gewann sie ihre ersten Kämpfe gegen Gegnerinnen aus Thailand ausschließlich mit präzisen Handtechniken, darunter auch ein Sieg durch technischen Knockout.
Im Finale der Klasse -55 kg traf sie auf die amtierende Weltmeisterin und Weltranglistenerste Tirill Nanett Bjornstad Naess (Norwegen). In einem engen Kampf musste sie sich knapp mit 0:2 geschlagen geben und gewann erneut Silber.
Revanche und zweites Gold
Der Ehrgeiz war geweckt – denn Theresa wusste, dass sie in der Klasse -60 kg erneut auf die Norwegerin treffen würde. Dieses Mal setzte sie wieder verstärkt ihre Kicks ein und punktete mit starken Treffern, insbesondere zum Kopf. Die Revanche gelang eindrucksvoll mit einem 4:1-Sieg.
Im anschließenden deutschen Finale wartete mit Kiara Mager eine weitere Top-Athletin – ehemalige Bundeskadertrainerin von Theresa im Juniorenbereich und ebenfalls Weltranglistenerste. In einem hochklassigen und hart umkämpften Duell setzte sich Theresa denkbar knapp durch und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille.
Beeindruckende Medaillenbilanz
Am Ende eines intensiven Turniers stand Theresa gleich viermal auf dem Podest:
🥇 Gold – Leichtkontakt -60 kg
🥇 Gold – Pointfighting -60 kg
🥈 Silber – Leichtkontakt -55 kg
🥈 Silber – Pointfighting -55 kg
Teamarbeit und Unterstützung für andere Athleten
Neben ihren eigenen Kämpfen übernahmen Theresa und Dirk Pekrul in Bangkok auch Verantwortung für andere Sportler. Sie betreuten Mali Ristov von der Kampfkunstschule Lopez sowie Daniela Stoffle aus Österreich, die ohne ihre Heimtrainer angereist waren.
Beide Athletinnen wurden während ihrer Kämpfe intensiv begleitet und unterstützt. Auch sie konnten sich über starke Leistungen und eine erfolgreiche Medaillenausbeute freuen. Dieses Miteinander zeigt den besonderen Teamgeist im internationalen Kickboxsport – unabhängig von Vereins- oder Landesgrenzen.
Stolz und Ausblick
Coach Dirk Pekrul zeigte sich mit der Leistung seiner Tochter hochzufrieden:
„Theresa hat sehr konzentriert gekämpft, ihren Stil clever angepasst und ihre Aktionen gezielt eingesetzt. Besonders beeindruckend war, wie sie trotz der Verletzung Lösungen gefunden hat.“
Die Schmerzen rückten angesichts der Erfolge zunächst in den Hintergrund, dennoch wurde am Abend eine Kontrolle im Bangkok Hospital durchgeführt.
Für Theresa geht es direkt weiter: Sie bleibt in Thailand, um sich auf den nächsten World Cup im Mai in Antalya vorzubereiten.
Neben den sportlichen Erfolgen bleibt vor allem die Erfahrung: In einem Land zu kämpfen, in dem Kampfsport einen ähnlich hohen Stellenwert hat wie Fußball in Deutschland, macht diesen Wettkampf zu etwas ganz Besonderem.
News und Events

Auch in diesem Jahr haben wir wieder unsere Übungsleiter*innen sowie besonders engagierte Vereinsmitglieder zur FIBO eingeladen. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg nach Köln, um die neuesten Trends und Entwicklungen im Sport hautnah zu erleben. Neben vielen spannenden Eindrücken und innovativen Ideen, die wir für unsere Vereinsarbeit mitnehmen konnten, kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Besonders das gemeinsame Ausprobieren der vielfältigen Sportangebote sorgte für gute Stimmung und jede Menge Motivation. Nach einem ereignisreichen Tag ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und erkundeten gemeinsam die Kölner Innenstadt (der Spß darf ja nicht zu kurz kommen). Übernachtet haben wir in der Jugendherberge, was zusätzlich den Teamgeist stärkte und für eine tolle Gemeinschaft sorgte. Ein ganz besonderes Highlight war der erst 10-jährige Artilla Zahn: Er durfte auf der FIBO zum ersten Mal in einem Ring antreten und konnte direkt große Erfolge feiern. Mit einem ersten und einem zweiten Platz zeigte er eine beeindruckende Leistung – wir sind sehr stolz auf ihn! Insgesamt war es wieder ein rundum gelungenes Erlebnis, das uns nicht nur sportlich, sondern auch als Gemeinschaft weitergebracht hat.

Im Rahmen der diesjährigen „Champions Night“ der Sportjugend Rheinland-Pfalz wurden gleich mehrere Athletinnen und Athleten unseres Vereins für ihre herausragenden sportlichen Leistungen im Jahr 2025 ausgezeichnet. Die festliche Gala fand in der kING Kultur- und Kongresshalle statt und bot – wie gewohnt – eine beeindruckende Bühne für den rheinland-pfälzischen Nachwuchssport. Insgesamt wurden 160 Sportlerinnen und Sportler sowie 20 Trainerinnen und Trainer aus 56 Vereinen geehrt, die nationale Titel sowie Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften erringen konnten. Auch unsere erfolgreichen Vereinsmitglieder Theresa Pekrul, Luca Romano (Nonnenmacher), Deniz Ciftci und Orell Herzog gehörten zu den Geehrten. Sie wurden für ihre starken Leistungen im internationalen und nationalen Wettkampfgeschehen ausgezeichnet und repräsentieren damit eindrucksvoll die Qualität der Nachwuchsarbeit im Sportclub Rhein-Nahe e.V. Ein besonderes Highlight aus Vereinssicht war der Auftritt von Theresa Pekrul: Obwohl sie sich zeitgleich Thailand befand, wurde sie per Videobotschaft zur Veranstaltung zugeschaltet und richtete persönliche Grüße an das Publikum. Zudem zierte sie als Aushängeschild des rheinland-pfälzischen Nachwuchssports sogar das Titelbild des offiziellen Programmhefts der Champions Night. Leider konnten nicht alle Geehrten persönlich vor Ort sein: Theresa Pekrul befand sich noch im Trainingslager in Thailand. Ihre Auszeichnung wurde stellvertretend von ihrer Freundin Tuana Lorey entgegengenommen. Deniz Ciftci konnte aufgrund eines wichtigen Kampfes in Berlin ebenfalls nicht teilnehmen. Orell Herzog sowie sein Vater und Trainer waren ebenfalls verhindert. Die Preise für die abwesenden Athletinnen und Athleten nahm Dirk Pekrul, 1. Vorsitzender und Heimtrainer des Sportclub Rhein-Nahe e.V., entgegen. Luca Romano (Nonnenmacher) war persönlich vor Ort und wurde von seinem Heimtrainer Mario West begleitet – ein schöner Moment, der die enge Zusammenarbeit zwischen Athlet und Trainer unterstreicht. Die Champions Night bestätigte einmal mehr die beeindruckende Leistungsdichte im Nachwuchssport in Rheinland-Pfalz. Neben den Ehrungen sorgten sportliche Show-Acts und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Für den Sportclub Rhein-Nahe e.V. ist diese Auszeichnung ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Arbeit im Verein. Wir sind stolz auf unsere Athletinnen und Athleten sowie das gesamte Trainerteam und gratulieren herzlich zu diesen großartigen Erfolgen!

Am 21. März 2026 stellte sich der Sportclub Rhein-Nahe einer der größten Herausforderungen des Jahres: dem offenen Bayern Pokal der WAKO Bayern (BAKU). Mit 11 jungen Kämpferinnen und Kämpfern reiste das Team zu einem Turnier mit rund 430 Teilnehmern und etwa 700 Starts – für viele war es das erste Turnier in dieser Größenordnung. Der Tag begann früh. Bereits kurz nach 5 Uhr morgens machte sich das Team mit den Coaches Dirk Pekrul und Eric Zahn sowie Kampfrichter Caner Demir auf den Weg. Begleitet wurden die jungen Sportler von ihren Eltern, denn alle Teilnehmer des Sportclubs sind noch unter 18 Jahre alt. Pünktlich um kurz vor 8 Uhr war die Mannschaft vor Ort, sodass Passkontrolle, Wiegen und ärztliche Atteste gemeinsam und ohne Probleme erledigt werden konnten – ein perfekter Start in einen langen Wettkampftag. Gegen 10:30 Uhr fiel der Startschuss – und gleich der erste Kampf sorgte für Jubel. Artilla Zahn aus Gensingen zeigte in der Klasse Lightcontact Young Cadets -37 kg seine Erfahrung aus bereits fünf Turnieren und besiegte souverän Gegner aus Österreich und Deutschland. Die erste Goldmedaille für den Sportclub Rhein-Nahe war perfekt – und der Start in einen erfolgreichen Tag gelungen. Danach ging es ohne Pause weiter. Bis 19 Uhr waren die Coaches im Dauereinsatz: Kämpfer vorbereiten, motivieren, coachen, trösten, Zeitpläne überwachen, Schutzausrüstung kontrollieren, mit Kampfrichtern sprechen, Fotos machen und sich gemeinsam mit Eltern und Sportlern über jeden Erfolg freuen. Ein Turniertag, der alles abverlangte – aber auch viele emotionale Momente brachte. Für Julian Dugan aus Gensingen war es erst der zweite Turnierstart. Mit viel Einsatz erreichte er im Pointfight Young Cadets -42 kg Beginner einen starken 5. Platz. Eine besondere Premiere feierte der Sportclub in der Disziplin Kicklight, die erst seit kurzer Zeit von Deniz Cifci und Luca Romano trainiert wird. Enes Adigützel zeigte sofort, dass sich das Training auszahlt, und sicherte sich Bronze im Kicklight Older Cadets -42 kg sowie Bronze im Lightcontact. Maximilian Berg aus Bad Münster am Stein überzeugte mit großem Kampfgeist und gewann gleich zwei Silbermedaillen im Lightcontact und Kicklight der Juniorenklasse -79 kg. Besonders bemerkenswert war der Auftritt von Ilias Margert aus Bad Kreuznach. Der 16-Jährige musste mangels Gegner in der Erwachsenenklasse starten und stellte sich dieser Herausforderung mutig. Am Ende wurde er mit zwei Silbermedaillen im Lightcontact und Kicklight -84 kg belohnt. Maximilian Janin aus Bad Kreuznach kämpfte sich bei seinem zweiten Turniereinsatz im Pointfight Young Cadets -47 kg Beginner bis ins Finale vor und gewann Silber. Leonie Brau aus Bingen startete erstmals nicht mehr bei den Beginnern und traf in der Juniorenklasse Pointfight -50 kg direkt auf eine sehr erfahrene Gegnerin. Trotz großer Herausforderung sicherte sie sich Bronze und sammelte wichtige Erfahrung. Marlon Baumgärtner aus Kempten zeigte eindrucksvoll, dass sich zusätzliche Trainingseinheiten auszahlen und erreichte einen Podestplatz im Pointfight Older Cadets -63 kg. Ellen Reiber aus Stromberg musste ebenfalls bei den Erwachsenen antreten, da es in ihrer Altersklasse keine Gegnerin gab. Sie kämpfte sowohl im Pointfight als auch im Lightcontact und wurde mit zwei dritten Plätzen belohnt. Timon Klöß aus Guldental stand bei seinem zweiten Turnier am Ende im Finale und gewann verdient die Silbermedaille. Ein echtes Highlight setzte Eslem-Liva Chalziametoglou aus Rheinböllen. In ihrem erst zweiten Turnier gewann sie souverän Gold im Pointfight Older Cadets -65 kg Beginner und sorgte für große Begeisterung im Team. Besonderer Respekt gilt Kampfrichter Caner Demir, der den gesamten Turniertag ununterbrochen auf der Matte stand und damit einen wichtigen Beitrag zum reibungslosen Ablauf des Turniers leistete. Am Ende eines langen und intensiven Tages stand nicht nur eine beeindruckende Medaillensammlung, sondern vor allem eines im Vordergrund: Teamgeist, Mut, Zusammenhalt und der Stolz auf die jungen Sportlerinnen und Sportler des Sportclub Rhein-Nahe. Für viele war es der erste große Wettkampf – und sicher nicht der letzte. 🏆 Medaillenspiegel Sportclub Rhein-Nahe 🥇 Gold (2) Artilla Zahn – Lightcontact YC -37 kg Eslem-Liva Chalziametoglou – Pointfight OC -65 kg Beginner 🥈 Silber (5) Maximilian Berg – Lightcontact Junioren -79 kg Maximilian Berg – Kicklight Junioren -79 kg Ilias Margert – Lightcontact -84 kg (Erwachsene) Ilias Margert – Kicklight -84 kg (Erwachsene) Timon Klöß – Finale Silber 🥉 Bronze (6) Enes Adigützel – Kicklight OC -42 kg Enes Adigützel – Lightcontact OC -42 kg Leonie Brau – Pointfight Junioren -50 kg Marlon Baumgärtner – Pointfight OC -63 kg Ellen Reiber – Pointfight Erwachsene Ellen Reiber – Lightcontact Erwachsene Top-5 Platzierung Julian Dugan – 5. Platz Pointfight YC -42 kg Beginner

Beim internationalen WAKO World Cup mit rund 4030 Teilnehmern aus 47 Nationen und fünf Kontinenten konnte der Nachwuchskämpfer Orell Herzog in der Gewichtsklasse –37 Kilogramm einen herausragenden Erfolg feiern. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld setzte er sich mit einer beeindruckenden Serie von Siegen durch und sicherte sich am Ende verdient die Goldmedaille. Die WAKO (World Association of Kickboxing Organizations) ist der weltweit größte Kickboxverband und in Deutschland durch den DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) anerkannt, was die hohe sportliche Bedeutung dieses Turniers zusätzlich unterstreicht. Orell Herzog startete bei diesem World Cup für den Sportclub Rhein-Nahe e.V., mit dem KAMPFKUNST HERZ ®️ seit Jahren eng kooperiert. Durch diese Zusammenarbeit können Nachwuchssportler auch auf internationaler Ebene starten und an offiziellen Meisterschaften des Verbandes teilnehmen. Bereits im ersten Kampf traf Herzog auf einen Gegner aus Irland und zeigte von Beginn an große Konzentration. Mit kontrollierten Aktionen und klaren Treffern gewann er den Auftakt souverän. In der zweiten Runde stand ihm ein Kämpfer aus Bulgarien gegenüber. Auch hier ließ Herzog nichts anbrennen und überzeugte mit schnellen Techniken und taktischer Disziplin. Im darauffolgenden Kampf gegen einen Gegner aus Ungarn bestätigte er seine starke Form und zog mit einem weiteren klaren Sieg in das Halbfinale ein. Dort wartete ein Kontrahent aus Italien. In einem intensiven Duell behielt Herzog die Ruhe, setzte seine Aktionen präzise um und sicherte sich verdient den Einzug ins Finale. Im Endkampf traf er erneut auf einen Athleten aus Bulgarien, allerdings auf einen anderen Gegner als in der Vorrunde. Herzog zeigte im Finale seine beste Leistung des Tages und gewann mit 10:0 Punkten durch technische Überlegenheit. Damit stand der Sieger in der Klasse bis 37 Kilogramm fest. Eine besondere Bedeutung bekam dieser Erfolg, da Orell Herzog am Wettkampftag seinen 12. Geburtstag feierte und sich mit dem World-Cup-Sieg selbst das schönste Geschenk machen konnte. Orell trainiert bei KAMPFKUNST HERZ ®️ , das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Trainiert wird er von seinem Vater Kim Herzog, selbst mehrfacher Weltmeister, der seit vielen Jahren erfolgreiche Nachwuchsarbeit leistet und zahlreiche internationale Titelträger hervorgebracht hat. Der Sieg beim WAKO World Cup ist damit nicht nur ein persönlicher Erfolg für Orell Herzog, sondern auch ein besonderer Moment für das gesamte Team von KAMPFKUNST HERZ ®️ sowie den Sportclub Rhein-Nahe e.V. im Jubiläumsjahr. Ganz nach dem Motto dieses Tages: Veni, vidi, vici – Ich kam, ich sah, ich siegte. 🥇🔥

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Sportclub Rhein-Nahe e.V. fand in angenehmer und konstruktiver Atmosphäre statt. Der 1. Vorsitzende begrüßte die anwesenden Mitglieder und gab im Anschluss einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. In seinem Rechenschaftsbericht wurde deutlich, dass das Jahr 2025 für den Verein ein sehr aktives und erfolgreiches Jahr war. Besonders hervorgehoben wurden die sportlichen Erfolge der Kampfsportabteilung. Der Verein kann aktuell mehrere erfolgreiche Athletinnen und Athleten stellen. Diese Leistungen spiegeln das hohe Trainingsniveau sowie das große Engagement der Trainer und Sportler wider. Neben den sportlichen Erfolgen wurde auch das breite Sportangebot des Vereins hervorgehoben. Von Yoga über High-Intensity-Training, Schwimmen, Trailrunning, Nordic Walking, Stand Up Paddeling und Crossworkout bis hin zum Kampfsport bietet der Verein ein vielfältiges Programm für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen. Ein weiteres wichtiges Thema war die Hallensituation und die damit verbundenen Trainingszeiten. Der Vorstand betonte, dass dieses Thema weiterhin aktiv verfolgt wird. Bereits jetzt befindet sich der Verein im Dialog mit der Ortsgemeinde sowie mit politischen Vertretern, um langfristig verlässliche Rahmenbedingungen für den Trainingsbetrieb zu erreichen. Nach dem Bericht des Kassenwarts bestätigten die Kassenprüfer eine ordnungsgemäße und transparente Kassenführung. Auf Antrag der Kassenprüfer wurde der Vorstand von der Versammlung einstimmig entlastet. Im Anschluss standen turnusgemäß Neuwahlen auf der Tagesordnung. Der bisherige Vorstand wurde von den Mitgliedern erneut gewählt und somit in seinem Amt bestätigt. Darüber hinaus wurden zwei neue Kassenprüfer gewählt. Der Vorstand bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung. Ebenso gilt ein besonderer Dank allen Trainerinnen und Trainern, Helfern und ehrenamtlich Engagierten, die durch ihren Einsatz maßgeblich zum Erfolg und zur positiven Entwicklung des Vereins beitragen. Mit diesem starken Rückhalt blickt der Sportclub Rhein-Nahe optimistisch in die Zukunft und wird weiterhin daran arbeiten, ein attraktives Sportangebot und ein lebendiges Vereinsleben für seine Mitglieder zu gestalten.

Am 27.02.2026 fand das zweite verbandsübergreifende Sparringstreffen beim SC Rhein-Nahe statt – und erneut war die Halle proppenvoll mit Kämpfern verschiedenen Alters und verschiedener Kampfrichtungen. Nach dem gelungenen Auftakt Anfang Februar zeigte sich schnell: In Rheinland-Pfalz besteht ein sehr ausgeprägtes Interesse an verbandsübergreifendem Sparring. Um dem Zuspruch gerecht zu werden, wurden diese mal vom SC Rhein-Nahe vier Tatami-Flächen bereitgestellt. Damit wurden allen Leistungs- und Altersklassen bedacht: - Pointfight Fortgeschrittene - Pointfight Anfänger - K1 Vollkontakt & Leichtkontakt - Leichtkontakt Anfänger Die Betreuung der Flächen übernahmen die Trainer der jeweiligen Vereine , wodurch ein strukturiertes, sicheres und qualitativ hochwertiges Sparring gewährleistet wurde. Von den Tipps der Trainer während des Sparrings profitierten die Athletinnen und Athleten. Und auch abseits des Tatami wurden viele Neuigkeiten und Informationen ausgetauscht oder einfach nur alte Freundschaften gepflegt. An dieser Stelle sei nochmals allen Beteiligten für den perfekten Ablauf gedankt. Das sportliche Niveau war beeindruckend. Unter den Teilnehmenden befanden sich Weltmeister, Europameister sowie zahlreiche sehr erfahrene Kämpferinnen und Kämpfer aber auch viele Kämpfer, die erst vor kurzem mit dem Sport angefangen haben. Letztere konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, während Fortgeschrittene und Spitzenathleten die Chance bekamen sich außerhalb des Turniergeschehens auf hohem Niveau zu messen und Tipps und Kniffe auszutauschen. Genau das macht den besonderen Charakter dieses Sparringstreffens aus. Die Initiative für ein verbandsübergreifendes Sparringstreffen startet genau zur richtigen Zeit. Die wachsende Teilnehmerzahl und die Qualität der Sportler bestätigt: Vereinsübergreifendes Sparring in Rheinland-Pfalz hat Zukunft. Wir freuen uns bereits jetzt auf die nächsten Termine und darauf, diese Plattform in RLP weiter auszubauen.

Mit Blaulicht, Handschellen & jeder Menge guter Laune durch Gensingen Wenn Sträflinge geschniegelt marschieren und Polizisten Süßigkeiten verteilen, dann ist klar: Fassenacht in Gensingen! Unsere Kickbox- und Schwimmabteilung war auch dieses Jahr wieder mit vollem Einsatz dabei – traditionell, bunt und herrlich verrückt. Seit 2007 ist es für uns feste Tradition, beim großen Gensinger Fassenachtumzug mitzulaufen. Und auch diesmal hieß es wieder: Kostüme an, Musik laut und gemeinsam losziehen! Verkleidet als Sträflinge und Polizisten sorgten wir für viele Lacher entlang der Strecke – und für beste Stimmung bei Jung und Alt. Mit dabei waren Kids, Teens, Erwachsene und sogar einige Eltern, die sich fröhlich unter die Truppe mischten. Es wurde gelacht, getanzt, gewunken – und natürlich reichlich verteilt: Süßigkeiten, Stofftiere und Flyer flogen in die begeisterte Zuschauermenge. Auf unseren Flyern stellten wir unser Projekt Sportclub Rhein-Nahe e.V. vor und gaben einen Einblick in unsere vielfältigen Sportangebote. Was diesen Umzug jedes Jahr so besonders macht? Die Gemeinschaft. Hier wachsen Freundschaften, Generationen rücken zusammen und man merkt einfach, wie viel Freude gemeinsamer Sport – und gemeinsames Feiern – machen kann. Genau das leben wir bei solchen Aktionen: Zusammenhalt, Spaß und Bewegung für alle. Kurz gesagt: Fassenacht, wir kommen wieder – garantiert! Und wer Lust bekommen hat, Teil dieser tollen Gemeinschaft zu werden: Bei uns seid ihr herzlich willkommen!

Wenn Fassnacht ist, wird bei uns nicht nur gelacht, sondern auch geschwommen – und zwar im Kostüm! Beim diesjährigen Fasnachtsschwimmtraining war wieder alles dabei: bunte Verkleidungen, viel Spaß und sogar eine ordentliche Portion Ernstfall-Training. Los ging es mit einem diagnostischen Teil, selbstverständlich ebenfalls kostümiert. Man weiß ja schließlich nie, wann man an Fasnacht plötzlich eine Wiederbelebung, eine Mund-zu-Nase-Beatmung oder die stabile Seitenlage braucht. Zwischen Perücken, Umhängen und Masken wurde konzentriert geübt – Sicherheit geht eben auch im Kostüm vor! Danach wurde es nass: Vom 3- bzw. 5-Meter-Brett ging es mutig ins Wasser. Anschließend stand das Schwimmen mit Kleidung auf dem Programm. Gar nicht so einfach, wenn Hose, Pulli und Kostüm sich mit Wasser vollsaugen – aber genau das macht den Reiz (und den Lerneffekt) aus. Wie immer war das Fasnachtstraining ein tolles, lustiges und gleichzeitig lehrreiches Erlebnis, das allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr – die Kostüme liegen quasi schon bereit!

Am 16.12.2025 stand für unsere Kampfkids ein ganz besonderes Training auf dem Programm: Zum letzten Training des Jahres bekam die Gruppe hohen Besuch – der Weihnachtsmann, persönlich vertreten durch unseren 1. Vorsitzenden Dirk, schaute vorbei. Jedes Kind durfte sich über ein tolles Geschenk freuen: Eine Trinkflasche mit Vereinslogo, die der Weihnachtsmann feierlich überreichte. Für jede Menge Spaß, Bewegung und gute Laune sorgten Theresa und Caner, die mit vielen abwechslungsreichen Spielen und kleinen Wettbewerben für strahlende Gesichter sorgten. Die Gewinner der Wettbewerbe wurden vom Weihnachtsmann sogar mit kleinen zusätzlichen Geschenken belohnt. So ging ein fröhliches und gelungenes Trainingsjahr zu Ende. Glücklich und mit vielen schönen Eindrücken verabschiedeten sich die Kampfkids in die Weihnachtspause – bis zum Wiedersehen am 06.01.2026. Wir wünschen allen Kindern und Familien eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr! 🎅🎁

